Netbook

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Notebooks haben uns das Leben schon leichter gemacht. Einfach in die Tasche gesteckt können so Daten leicht überall mit hingenommen werden und Präsentiert werden. Wem diese tragbaren Computer noch nicht klein genug sind, der wird den Netbook lieben. Diese Geräte haben zwar eine geringere Rechenleistung als übliche Notebooks, dafür sind sie aber auch billiger und kleiner. Die meisten passen sogar in Handtaschen. Da so ziemlich jedes Netbook auf tragbare Internet-Clients konzipiert ist, kann man überall Online gehen. Neben WLAN verfügen die Netbooks auch noch über die Möglichkeit, mit einem Mobilfunk-Vertrag über ein integriertes Mobilfunk-Modem im Internet zu surfen. Dank der fortschreitenden Technik ist das Internet für Unterwegs immer schneller und billiger.

Netbook – die Geschichte



Bereits Mitte der 1990er etablierte sich der Begriff Mininotebook. Das damals in Deutschland bekanntere Gerät Libretto von Toshiba kostete über 500 DM. Diese Gerätekategorie wird heutzutage nach wie vor teuer und leistungsfähig als Subnotebook vertrieben.

Lange vor dem heutigen Netbook gab es die Idee ein sehr kleines und mit nur begrenzter Leistung ausgestattetes Notebook zu vermarkten. Der Hersteller Psion bezeichnete beispielsweise 2000 sein Gerät als Netbook. In verschiedenen Projekten entstand dann in den letzten Jahren Intels Classmate PC und der OLPC XO-1, welche vorerst als günstige und robuste Notebooks für Schüler in Schwellenländern gedacht war.

Für Privatkunden wurde auf einer ähnlichen Basis Geräte entwickelt. So war das erste Netbook aus dieser Kategorie der Asus Eee PC 700, welcher im Oktober 2007 in Taiwan erstmals verkauft wurde. Januar 2008 wurde er dann auch in Deutschland eingeführt. Aufgrund der hohen Nachfrage hatte der Hersteller anfangs mit Verfügbarkeitsproblemen zu kämpfen. Mittlerweile haben auch andere Anbieter ähnliche Modelle veröffentlicht. Für diese schnell wachsende Geräteklasse wird bis 2011 ein Markt von ca. 50. Millionen Geräten erwartet.

Intel benutzte die Bezeichnung Netbook im Februar 2008 und das obwohl Psion sein „Psion netBook“ schon seit 2000 verkauft. Da es eine deutsche Wortmarkteintragung vom 2. Oktober 2008 gibt und Psion Teklogix den Begriff „Netbook“ für sich beansprucht kam es zu Streitigkeiten. Mit einem Brief wies das Unternehmen Webseiten und Portale an, den Begriff zukünftig bei Berichterstattungen zu unterlassen, da das Recht an der Marke bei ihnen läge. Im Februar 2009 erwirkte dann Psion die Sperrung des Begribbs bei Google AdWords. Daraufhin klagten Dell und Intel für eine Löschung des Begriffs Netbook als Marke, da es sich ihrer Ansicht nach um einen Gattungsbegriff handelt. Psion gab am ersten Juni 2009 auf seiner Webseite bekannt, das jedes Unternehmen den Begriff verwenden darf, und man sich im Rechtstreit mit Intel friedlich geeinigt hatte.

Mobiles Internet



Durch den Internetzugang erfuhr das Netbook einen gewaltigen Entwicklungsschub. Immer mehr Mobilfunkanbieter bieten mittlerweile auch für subventionierte Netbooks eine Vertragsbindung an. Mit solch einem Vertrag bekommt der Kunde ein Netbook mit einem integriertem Breitbandmodem und einer SIM-Karte zu einem Preis von einem Euro. Wie bei den Handyverträgen finanziert sich das Gerät durch eine monatliche Grundgebühr, welche ein vertraglich festgelegtes freies Downloadvolumen enthält.

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